20.000 Webshops in Bayern und einem Wachstum von dem der klassische Handel nur träumt

Die Fachzeitung für Internet Business Profis und Entscheider „Internet World Business“ berichtet in der aktuellen Ausgabe von beeindruckenden Wachstumsquoten im Ecommerce. Endlich erkennt der stationäre Handel die Chance, die ihnen das Internet bietet und vorallem die Umsatzzuwächse. Nicht nur Media Markt & Co wandern mit eigenen Onlineshops ins World Wide Web, sondern auch der Händler und Handwerker von nebenan. Wie wunderbar das funktioniert machen in Deutschland die Bayern vor. 

Lange Zeit galt in der Tat ein absolutes Feindbild zwischen E-Commerce und stationärem Handel, aber das gehört nun der Vergangenheit an und wer dies immer noch nicht erkennen will, wird mit Sicherheit das Nachsehen haben.

Der Handelsverband des bayrischen Handels meldet ein Wachstum von sensationellen 10% und kommt ao auf satte 4,7 Milliarden Euro Umsatz. „Wachstumsraten von denen der stationäre Handel nur träumen kann“, sagte der Präsident des Handelsverbands Bayern Ernst Läuger der Fachredaktion von Internet World Business.

Es gibt kaum einen bayerischen Einzelhändler der sich diesem Trend entziehen könne ohne sich selbst der eigenen Existenz zu berauben, so Läuger weiter im Gespräch mit Internet World Business.

In der Tat hat jeder dritte von den 60.000 Einzelhändlern in Bayern bereits einen eigenen Webshop, um dort auch dem digitalen Kunden die Vorzüge seiner Angebote zu präsentieren, um dann letztendlich auch Umsatz zu generieren.

Das macht 20.000 Webshops allein in Bayern und die Tendenz zeigt weiterhin steil nach oben. Was früher als eine große Gefahr angesehen wurde, da Einzelhändler und Webshop-Betreiber nur sehr selten identisch waren, wird heute als eine willkommene Entwicklung begrüßt. Schliesslich geht es verständlicherweise, um Umsätze und Gewinne, die einfach wegbrechen, wenn man nicht mit der Zeit geht.

Und aufgrund der dynamischen Weiterentwicklung mit dem Internet ist das Nutzerverhalten längst kein Trend mehr, denn Trends sind zeitlich begrenzt wie eine moderne Sommer-Farbe oder eine Frisur. Das Internet hat sich jedoch vom Trend hin zu einer gesellschaftlichen Entwicklung gemausert und hat sogar Einzug in Bundespolitische Debatten erhalten, wenn wir nur an die Macht von Facebook & Co denken hinsichtlich des Datenschutzes.

Doch Datenschutz hin oder her, über 86 % aller deutschen gehen erstmal ins Internet, um sich von Produkten, Dienstleistungen und Jobs überzeugen zu lassen und es nimmt trotzdem nicht ab, sondern eher zu.

Denn sogar die Generationen, die nicht mit dem Internet aufgewachsen sind und ihre Zeit lieber mit einem Schallplatten-Spieler verbrachten anstatt mit Bits und Bytes eines MP3-Players entdecken die Vorzüge des Internets und die Zahl derer, die sich zur Generation 50+ zählen sind mitten im Geschehen und das ist gut so.

Das ermöglicht ihnen nicht nur bequeme Einkäufe, Informationen und Unterhaltung, sondern auch Anteil an sozialen Kontakten. 60 Plus bedeutet dank des Internets nicht mehr zwangsläufig im stillen Kämmerlein zu sitzen und alle 10 Minuten am Fenster zu stehen, um sich wenigstens nicht völlig allein zu fühlen.

Ob echte oder virtuelle Freunde…am Ende siegt das was man selbst draus macht und allen voran werden diejenigen siegen, die diese Chancen intelligent für sich nutzen und mit neuen innovativen Ideen auch viel Geld verdienen.

Deutschland ist endlich wieder zu einem interessanten Gründerland geworden, denn das Internet bietet geniale Möglichkeiten sich von zuhause aus ein eigenes Geschäft aufzubauen. Alles was man dafür braucht ist ein PC, Internetanschluss und eine gute Idee.

Selbständig im Internet

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