Auch als Unternehmer an die Umwelt denken

Ein frisch gebackener Unternehmer in der Selbstständigkeit und das Interesse für Nachhaltigkeit und Umweltschutz passt nicht zusammen? Wir zeigen Ihnen, dass diese Kombination sehr wohl möglich ist und immer mehr Zuspruch in der Wirtschaft findet.

Verantwortung für die Umwelt übernehmen

Insbesondere Unternehmen in Branchen, die in keiner Relation zur Umwelt stehen, stellen sich oft die Frage, inwiefern sie umweltfreundlich agieren können, da sie ja keinen direkten Bezug zur Natur haben. Doch die Frage ist leicht zu beantworten: genauso wie als Privatperson auch. Dazu gehört beispielsweise, sowohl im Privathaushalt als auch im Unternehmen so wenig Müll wie möglich zu produzieren und somit den CO2-Ausstoß möglichst gering zu halten. Gleichzeitig ist auch eine Umstellung auf Ökostrom möglich.

Person

Was genau ist eigentlich Ökostrom?

Ökostrom ist die umgangssprachliche Formulierung, Energie zu nutzen, die auf ökologisch Weise hergestellt wurde. Diese ökologische Weise beruft sich meistens auf erneuerbare Energiequellen wie beispielsweise Windkraft, Solarenergie oder Biomasse. Im Allgemeinen soll sich damit von bisherigen Energiequellen wie Atomkraft, Erdöl und anderen umweltbelastenden Erzeugungen abgegrenzt werden. Unter anderem wird dadurch der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid um die 80% (pro Haushalt) reduziert.

Lohnt sich der Wechsel?

Auch wenn vor allem frischgebackene Existenzgründer auf ihre Kostendeckung und Ausgaben achten müssen, sollte die Wahl zum etwas teureren Ökostrom zu wechseln nicht von der finanziellen Situation abhängen. Viele Anbieter bieten reichlich hilfreiche Informationen, wie beispielsweise hier, warum sich ein Wechsel lohnen kann. Dafür spricht neben dem Gefühl, etwas in die Zukunft zu investieren, auch die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen im Sektor der erneuerbaren Energien. Die Vergleichszahlen sprechen Bände: In den letzten Jahren sind 215.000 neue Arbeitsplätze entstanden, diese sollen sich in den kommenden 5 Jahren verdoppeln. In der Atomindustrie sind lediglich 30.000 Jobs vorhanden. Wer also in neue Energien investiert, unterstützt das Voranbringen dieser nachhaltig und damit gleichermaßen die Umwelt.

Bildquelle: © James Woodson/Digital Vision/Thinkstock

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