Die richtige E-Mail Technik zur Kundengewinnung

Eine E-Mail ist nicht nur eine E-Mail. Sie ist immernoch das stärkste Marketinginstrument unserer Zeit. Weder Social Media-, noch Video- oder Suchmaschinen-Marketing können der klassischen E-Mail derzeit das Wasser reichen. Dies belegen sowohl Statistiken als auch meine eigenen Erfahrungen als Unternehmer. Dabei spielt die richtige E-Mail Technik ein sehr wichtige Rolle. Wer mit einem E-Mail Newsletter Kunden gewinnen möchte und für dessen Erstellung nur wenige Minuten aufwendet, der kann davon ausgehen, dass die Leser auch nach wenigen Minuten diesen gelöscht haben werden. Marketing

Ein paar Mythen über das E-Mail-Marketing

1. Kein Mensch liest noch E-Mail Newsletter!

FALSCH! Es stimmt, dass kein Mensch langweilige E-Mail Newsletter liest, die rein darauf abzielen, zwanghaft ein Produkt zu verkaufen. Es stimmt auch, dass kein Mensch E-Mails mit langweiligem Bla Bla liest. Interessant geschriebene, erzieherische und wertschaffende E-Mails werden jedoch weiterhin gelesen.

2. Ein Newsletter muss so kurz wie möglich sein!

FALSCH! Im Gegenteil. Erfahrungen zeigen, dass je länger eine E-Mail, je mehr wertvolle Informationen sie enthält, desto eher wird sie auch gelesen. Dabei muss die Sprache so gewählt sein, dass das Interesse des Lesers fortlaufend erhöht wird. Grundsätzlich gilt: Je teurer das Produkt, das mit der E-Mail verkauft werden soll, desto länger sollte der Text sein.

3. Je mehr Links im Text, desto höher die Wahrscheinlichkeit, angeklickt zu werden!

Auch dies ist FALSCH! Je mehr Links eine E-Mail enthält, desto verwirrter sind Leser. Welchen Link soll ich denn nun zuerst anklicken? Sie laufen Gefahr, dass nicht der eigentliche, verkaufsfördernde Link angeklickt wird. Daher empfiehlt sich ein einziger Link pro E-Mail. Und dieser sollte am Ende platziert werden.

AIDA – Die richtige E-Mail Technik

Nun, wie schreibt man also eine E-Mail richtig? Hierfür sollte man nach der AIDA-Technik vorgehen:

  • Attention
  • Interest
  • Desire
  • Action

Mit Attention ist gemeint, dass Sie die Aufmerksamkeit des Lesers wecken. Das beginnt schon bei der Wahl der Betreffzeile. Überlegen Sie sich 4-5 alternative Betreffzeilen und wählen dann die beste aus diesen aus. Für eine gute E-Mail können so schon einmal drei Stunden ins Land gehen. Diese „Aufmerksamkeit“ muss sich in der E-Mail fortsetzen. Beispiel:

Betreff: Meine Tipps befolgt, 30% mehr Gehalt erhalten!

Hallo Frau Schneider,

im Durchschnitt erreicht man bei einer Verhandlung über eine Gehaltserhöhung einen Wert von 8%. Frau B. aus Hamburg hat kürzlich gleich 30% mehr Gehalt erhalten, obwohl sie noch vor dem Gespräch sehr ängstlich und hoffnungslos war. Wie hat sie das geschafft?

Im nächsten Schritt müssen Sie das Interesse des Lesers wecken, mehr darüber erfahren zu wollen. In diesem Abschnitt sollten Sie ein wenig aus Ihrer Erfahrung berichten, Details bereitstellen und Beispiele geben. In unserem konkreten Fall könnte dies wie folgt aussehen:

Frau B. ist eine schüchterne Sekretärin. Sie arbeitet seit 10 Jahren für denselben Chef. Sie erledigt ihre Aufgaben immer zu vollsten Zufriedenheit. Nur finanziell ausgezahlt hat sich das bisher nicht.

Ich habe ihr einmal den Tipp gegeben, dies und das zu tun. Aus meiner Erfahrung heraus weiß ich, wie Vorgesetzte auf das Thema Gehaltserhöhung reagieren. Sie sollten vor allem Entschlossenheit zeigen. Knicken Sie nicht wieder ein. Und so trainieren Sie es…

Gerne können Sie in dem Abschnitt auch Frau B. selbst zu Wort kommen lassen. Echte Kundenmeinungen sind immer überzeugender als die Wiedergabe aus Ihrem Munde.

Im Folgenden müssen Sie nun das Begehren (Desire) des Lesers wecken, es gleich zu tun. Konkret könnte dies mit einer Frage gelöst werden:

Wäre es nicht schön, wenn Ihre harte aufopfernde Arbeit nicht auch mit 30% mehr Gehalt belohnt werden würde? Wäre dies nicht enfach fair? Stellen Sie sich vor, was Sie sich mit 400 € mehr im Monat alles leisten könnten. Ein wohlverdienter Urlaub im Ausland, eine neue Couch oder aber einfach ein wenig liquide Mittel für schlechte Zeiten. Übrigens Frau B. hat sich gleich einen iPad mit dem Geld zugelegt und mir ein fettes Dankesschreiben inklusive Foto zugesandt.

Haben Sie es bisher geschafft, den Leser nicht zu verlieren, ist es Zeit für die Aktion. Am Ende dieses Abschnittes enthält Ihre E-Mail eine Handlungsaufforderung. Diese könnte das Abonnement eines Newsletters sein, eine Aufforderung sich telefonisch zu melden oder eine Webseite aufzusuchen.

Geben Sie sich endlich einen Ruck! Es ist Zeit, etwas in Ihrem Leben zu verändern. Melden Sie sich für meinen Newsletter mit wöchentlichen Tipps zur besseren Selbstdarstellung an / Rufen Sie mich noch heute an und lassen Sie uns über Ihre Situation reden / Kaufen Sie hier meine DVD… Klicken Sie HIER!

Was man noch wissen sollte…

  • In der Regel heißt es, dass Menschen erst nach ca. 7-10 E-Mails soweit überzeugt sind, dass sie kaufen. Also Ruhe bewahren, wenn nach der erste E-Mail nicht gleich der Rubel rollt.
  • Nehmen Sie sich wirklich Zeit für die E-mail!
  • Je teurer die Leistung, die Sie verkaufen wollen, desto länger müssen Sie Überzeugungsarbeit leisten, Fakten, Meinungen etc. bringen. Menschen kaufen, wenn sie Ihnen vertrauen.
  • Mach dir rar, sei ein Star! Setzen Sie Limits wie „Nur noch 4 Tage gültig“ in Ihre Handlungsaufforderung.
  • Nutzen Sie am besten E-Mailing Software, um E-Mail Marketing zu betreiben. Dann dann haben Sie gleich auch das Tracking und die Statistik dabei. So können Sie gehen, welche Überschrift, welcher Text häufiger zu Klicks geführt haben und können so mit der Zeit die richige E-Mail Technik für sich selbst ermitteln.
  • Schreiben Sie eine E-Mail so, als würden sie eine einzige Person anschreiben. Als würden Sie einem guten Freund einen besonders nützlichen Tipp geben

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