Die Stipendiaten von Social Impact im Colabor zu Köln

Am 28. August fand der erste Pitchveranstaltung für die Vergabe von Stipendien des Social Impact Start Programms statt. Veranstaltungsort war das COLABOR in Köln, in dem die Stipendiaten dann auch ein Co-Working-Space erhalten sollten.

Es traten insgesamt fünf Projekte gegeneinander an, die jeweils in fünf Minuten ihr Projekt vorstellen und dann acht Minuten der Jury Rede und Antwort stehen sollten. Vier der fünf Projekte wurden letztendlich in das Programm aufgenommen.

1. Projekt: asylantenkinder.de

Das Projekt asylantenkinder.de von Cem Tekin ist ein crossmediales Projekt, um Asylanten und Asylantenkindern ein Gesicht zu verleihen. Cem möchte mit Bildern, Videos und Interviews für mehr Verständnis für den (Leidens-)Weg von Flüchtlingen in der Öffentlichkeit sorgen.

2. Bagage Bikes Lastenräder

Der zweite Stipendiat heißt Ralf Zinkel und möchte mit Lastenräder ein stückweit die Umwelt entlasten. Denn mit seinen Bagage Bikes lassen sich bis zu 120 Liter transportieren. So kann man selbst bei schwereren Gegenständen gerne einmal auf das Auto verzichten.

3. 2nd Chance Supermarkt

Ines Rainer & Nicole Klaski wollen mit 2nd Chance einen Supermarkt für gerettete Lebensmittel und Raum für Begegnung schaffen. Oft erhalten krumme Gurken und Äpfel oder Lebensmittel, deren Mindeshaltbarkeitsdatum abgelaufen sind, keinen Einzug in unsere Lebensmittelmärkte. Dabei sind sie weiterhin verzehr- und genießbar.

4. begleithilfe.de

Der vierte Stipendiat bin – wie einige schon wissen – ich selbst mit meinem Projekt begleithilfe.de, bei dem es darum geht, Menschen mit Behinderung eine Möglichkeit zu geben, bundesweit nach Begleitpersonen zu suchen, um alltäglichliche Dinge gemeinsam mit ihnen zu erledigen.

Das Stipendium

Das Stipendium umfasst einen Co-Working-Space (im COLABOR Köln), Mentoring, Coaching, Seminare, Know-how und Netzwerkvermitllung. Insgesamt ist das Programm auf acht Monate ausgelegt, wobei nach vier Monaten ein Review erfolgt.

Am Montag war ich auch das erste Mal im Colabor. Er besteht im Wesentlichen aus drei großen Räumen. Im ersten Raum darf etwas lauter gearbeitet werden. Im zweiten halten sich eher diejenigen auf, die sich konzentrieren müssen. Der dritte Raum ist ein Meetingraum, der am besten vorher gebucht werden sollte.

Es war selbst im ersten Raum ziemlich ruhig, so dass man auch dort gut arbeiten konnte. Das Gebäude liegt in einem Hinterhof, so dass auch wenig von der Straße zu hören ist. Ich werde mindestens zweimal die Woche dort sein und meine Idee weiterentwickeln. Auf den Austausch mit den ‚Stipendiaten und den anderen COLABORisten bin ich schon gespannt.

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