Die Zusammenarbeit mit Freelancern über das Netz

Es gibt eine freudige Nachricht zu verkünden. Heute gab es den Midterm-Review in dem Stipendiatenprogramm, in dem ich bin. Vor einer sechsköpfigen Jury habe ich meine bisherigen Errungenschaften präsentiert und praktisch um die Freigabe der zweiten Hälfte des Stipendiums gebeten. Mit Erfolg 🙂

Wie geht es nun weiter?

Ich werde nun im nächsten Schritt die technische Spezifikation der Webseite erstellen. Dieses wird dann einem Programmierer übergeben. Da ich derzeit keinen Entwickler im Team habe, werde ich einen Freelancer finden müssen.

Das Arbeiten mit Freelancern

Das Arbeiten mit Freelancern birgt Vor- und Nachteile. Vorteil ist, dass sie meist günstiger sind als eine Agentur. Sie geben sich mehr Mühe, sind flexibel. Sie wollen in der Regel einen guten Eindruck hinterlassen und dich als Referenz gewinnen. Nicht das Projekt schnell abschließen und weiter zum nächsten Kunden.

Nachteile sind, dass der Freelancer meist nicht bei dir im Büro sitzt. Offshore-Programmierung nennt man das im Fachjargon. Du hast also nicht immer im Blick, was er gerade macht. Dadurch kann es dazu kommen, dass er an zwei oder mehreren Projekten gleichzeitig arbeitet. Wenn du finanziell der unspannendere Kunde bist, dann wird deine Arbeit weniger hoch priorisiert.

Wie arbeitet man mit Freelancern?

Wenn du die Möglichkeit hast, Freelancer ins Büro zu holen, dann mache dies. Falls nicht, gilt es hier das Controlling des Fortschritts nicht aus den Händen zu lassen. Vereinbare gleich, dass auf E-Mails oder Anrufe reagiert wird. Verlange regelmäßig Reports, nerve damit jedoch nicht. Selbst ein kurzes „Formular fertiggestellt“ muss da manchmal reichen.

Zur Kommunikation mit Freelancern kann man diverse Tools nutzen. Es geht aber auch ohne. Das Tool Stackfield zum Beispiel vereint die Funktionen Nachrichten, Dateiaustausch, Aufgabenverwaltung und Terminplanung in einem. So hast du alles im Überblick und kannst den Freelancer optimal anleiten.

Meilensteine definieren

Ganz wichtig ist es in Phasen und mit Meilensteinen zu arbeiten. Daher werde ich Phasen bestimmen, an deren Ende Meilensteine stehen. Wird dieser Meilenstein erreicht, wird auch ein Teil der vereinbarten Summe ausgezahlt. So bezahlst du nur das, was auch letztendlich fertiggestellt wurde. Die Motivation zum Weitermachen bleibt.

Falls der Freelancer irgendwann nämlich keine Lust mehr hat, so kannst du mit dem bis dato programmierten Code einen neuen Freelancer finden, und dein Vorhaben gerät nicht ins Stocken.

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