Drop-Shipping als eine Form der Online-Gründung

Das Schöne an einer Online-Gründung ist, dass sie weniger Ressourcen benötigt und weniger Kapital bindet. Denn ein Online-Business kann man nahezu von jedem Ort aus betreiben, an dem eine vernünftige Verbindung zum Internet vorliegt. In einem Selbsttest habe ich dies in den letzten zwei Monaten getestet. In einer ländlichen Gegend (ca. 15 km von einer Stadt entfernt), habe ich versucht, mein Online-Business mit Hilfe eines Surfsticks am Laufen zu halten. Zwar war die 3G-Verbindung nicht so toll, dennoch reichte es, um meine Geschäfte zu verfolgen. Für noch intensivere Aktivitäten ist jedoch eine schnellere Leitung von Nöten.

Bild eines Schiffes
Drop-Shipping bedeutet, dass die Ware direkt vom Hersteller an den Käufer geliefert wird.

Wer sein Business online aufsetzt, dem werden einige Kosten erspart. Zum Beispiel die Anmietung eines Büros. Auch beim Online-Handel kann man auf ein Lager verzichten, wenn man weiß, wie es geht. Das Stichwort lautet hier Drop-Shipping. Einen ganz guten Überblick über diese Form der Online-Gründung findet man in Sascha Mauermanns Artikel über Drop-Shipping. Er informiert über Partnersuche, Verhalten bei Retouren und gibt wichtige Tipps.

Beim Drop-Shipping fungiert man als Zwischenhändler, ohne eigentlich je die Ware in den Händen zu halten bzw. zu lagern. Dies erspart einem die Anmietung eines Lagers mit all seinen Nebenausgaben. Diese Form des Business ist nicht neu und wird auch in der realen Welt gerne in Anspruch genommen. Beispielsweise bei der Lieferung von Ersatzteilen. Diese werden in den allerwenigsten Fällen vom Hersteller eines Geräts selbst verwaltet. Vielmehr bestellt der Kunde das Ersatzteil beim Hersteller des Gerätes, dieser gibt den Auftrag gleich an seinen Zulieferer weiter. Im nächsten Schritt liefert der Zuliefer das gewünschte Ersatzteil an den Kunden aus.

Dieses Vorgehen kann man sich natürlich auch in der Online-Welt zu Nutze machen. Gerade im Online-Handel. Hat man einen entsprechenden Partner (z.B. im Ausland) gefunden, der seine Produkte in dem jeweiligen Land nicht vermarkten kann, so steht der Online-Gründung eigentlich nichts mehr im Wege.

Mit dem Zulieferer muss eine Vereinbarung getroffen werden, dass Kunden sich nicht direkt an den Zulieferer wenden dürfen. Jetzt gilt es die Produkte auf Auktions-, Verkaufs- oder eigenen Internetseiten zu vermarkten. Eingehende Bestellungen werden an den Zulieferer samt Adresse des Kunden weitergegeben. Der Kaufvertrag kommt jedoch zwischen Kunden und einem selbst zustande, so dass die Bezahlung des Kaufpreises an einen selbst erfolgt. Händler (Online-Gründer) und Zulieferer rechnen dann intern ab.

Bei Gründungen gilt es stets die Ausgabenseite am Anfang möglichst gering zu halten, da Umsätze in der Regel zu Beginn bescheiden ausfallen. Die beschränkten Mitteln sollten eher in die Bewerbung des Produkts verwendet werden. Teure Anschaffungen wie Büromöbel etc. sollten erst später durchgeführt werden.

Das Netz mit ambitionierten Gründern diverse Möglichkeiten der Gründung. Es gilt die Augen offen zu halten. Dann klappt es auch mit der eigenen Online-Gründung.

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