fluege.de – Beispiel für grottenschlechten Kundendienst

Dass ich Kundendienste genauer unter die Lupe nehme und meine Erfahrungen hier mitteile, ist hinlänglich bekannt. Ich habe diverse Kundendienste hier kritisiert. Darunter waren echte miese dabei. Wer hätte geahnt, dass fluege.de noch eine Schippe drauflegen würde.

Zur Vorgeschichte

Es wurde ein Flugticket von Düsseldorf nach Trabzon (Türkei) mit Zwischenstopp in Istanbul gebucht. Durchführende Fluggesellschaft war die Pegasus Airlines. Merke: Wer sich Stress auf der Reise ersparen möchte, bucht NIE mit dieser Airline.

Der Flug sollte um 14:05 Uhr losgehen. Ankunft in Istanbul: 18:10 Uhr. Weiterflug nach Trabzon: 19:25 Uhr. Schön, das passt soweit.

Der Flug wurde für einen Kollegen gebucht. Um 16:50 Uhr erhalte ich eine E-Mail von fluege.de, dass der Anschlussflug auf 23:10 Uhr verschoben wurde. Noch während des Fluges. Grund: Die Maschine startete in Düsseldorf mit einer Verspätung von 1,5 Stunden. Durchaus keine Seltenheit bei Pegasus Airline. Diese Fluggesellschaft schafft es selten, unter einer Verspätung von mind. 30 Minuten in der Luft zu sein.

Der neue Flug von 23:10 Uhr passt für den Reiseveranstalter sehr gut. Er liegt unter der Grenze von 4 Stunden, womit man automatisch nicht in die Haftung gerät. Doch da hat fluege.de die Rechnung ohne den Wirt Pegasus Airlines gemacht. Tatsächlich ging der Flug wieder einmal verspätet um 23:40 Uhr los.

Der nicht-existente Kundendienst

Ich rief daraufhin die Hotline von fluege.de an. Ich habe ja schon viele Warteschlangen und Auswahlmöglichkeiten erlebt, aber das was ich bei fluege.de erlebt habe, war die Krönung.

Ich wurde zunächt gebeten, eine erste Auswahl zu treffen: Taste 3 für Linienflüge. Dann drückte ich 82 für Fluginformation. Hiernach wurde ich nach der Flugnummer gefragt. Mir war unklar, wie ich die Flugnummer, die Buchstaben enthielt in eine Telefontastatur mit Ziffern eingeben sollte. Als ich das nicht tat, hieß es, ich werde verbunden. Danach wurde aufgelegt.

Verärgert rief ich erneut an. Dieselbe Prozedur und wieder wurde aufgelegt. Ich rief noch einmal an, wählte diesmal jedoch einen anderen Weg (Taste 2). Erneut gleiches Ende. Nach dem 5. Mal gab ich dann auf. fluege.de erhielt danach ein Schreiben von mir, in dem ich den Veranstalter um Schadenersatz bat. Mal sehen, ob und wie die reagieren.

Fortsetzung folgt…

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