Gründe Social Startup, brauche Couch!

Hallo, das bin ich. Der Ali 🙂

ali alleine vor WandIch bin fast blind. Dennoch gründe ich derzeit ein Social Startup. Eins, das mir, anderen Menschen mit Behinderung aber auch Senioren dabei helfen soll, ein Stück weit mehr Flexibilität, Freiheit, soziale Teilhabe und mehr Lebensqualität schenken soll. Wie? Das erkläre ich Euch.

Das Problem

Das Problem vieler Senioren und Menschen mit Behinderung ist, dass sie zwar zu Hause recht gut zurecht kommen, aber es außerhalb ohne Begleitung schwer haben. Da wird so ein Einkauf, ein Arztbesuch, ein Behördengang zu einer zum Teil unüberwindbaren Aufgabe. Von Freizeitaktivitäten will ich erst gar nicht reden. Wir verbringen die überwiegende Zeit zu Hause. Angehörige stehen nicht immer zur Verfügung oder man scheut sich, diese immer wieder zu fragen.

 

Die Lösung

Mein Mitgründer und ich wollen eine Webplattform erstellen, auf der Hilfsbedürftige und sorgfältig ausgewählte vertrauenswürdige Begleitpersonen zusammengebracht werden. Diese barrierefreie Seite soll so einfach zu bedienen sein, dass selbst ältere Menschen mit ihr zurecht kommen.

  1. Suchmaske ausfüllen (Ort, Zeit, Zweck)
  2. Kurzprofile der Begleitpersonen ansehen
  3. Eine/n auswählen und buchen.

So einfach. Das nötige Wissen zum Aufbau und zum Betrieb einer solchen Plattform haben wir als Diplom-Kaufleute.

Mein Arbeitsplatz

Und das hier ist mein Arbeitsplatz:

Arbeitsplatz - Istzustand

Ziemlich spartanisch eingerichtet, nicht wahr? Hier verbringe ich täglich zwölf Stunden am Tag. Ein Startup gründen bedeutet Aufopferung.

Links neben dem Monitor seht ihr meine Spezialkamera, die Papierdokumente gleich auf den Monitor projeziert, die Schrift vergrößert und die Farben invertiert. So bin ich im Stande, diese zu lesen. Anders nicht.

Erhalte ich PDF-Dokumente, die nicht invertierbar sind, werden sie rechts am Drucker ausgedruckt und unter die Kamera gelegt. Mit Hilfe der Kamera unterzeichne ich z.B. auch Dokumente.

Mein Rücken

Wenn man so lange am Computer sitzt – und mein Bürostuhl ist auch nicht mehr der neueste – dann kann einem schon einmal der Rücken wehtun. Wie Ihr dem obigen Bild entnehmen könnt, steht neben dem Drucker nur ein weißer Stuhl.

Cool wäre es, wenn dort eine Couch stehen würde. So wie hier:

Arbeitsplatz - Sollzustand

Vielleicht wird’s mit miaVILLA wahr

Als Gründer braucht man jeden Euro. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, was alles mittlerweile Geld kostet. Wo noch Barcamps und Gründerveranstaltungen vor fünf Jahren kostenlos waren, muss man heutzutage für alles blechen. Hinzu kommt, dass ich aufgrund meiner Behinderung immer mehr Ausgaben habe. Zum Beispiel muss ich viel häufiger Taxi fahren. Unbekannte Adressen mit Langstock suchen, nimmt einfach viel zu viel Zeit in Anspruch.

Vor einigen Tagen wurde ich auf ein Gewinnspiel von miaVILLA aufmerksam gemacht. Wer daran teilnimmt, kann entweder einen Meetingtisch mit Stühlen oder eine Couch zum Chillen gewinnen.

Die Couch wäre in meinem Fall recht dienlich. Denn dann könnte ich mich auf diesen für einige Minuten draufwerfen und ein wenig den Rücken wieder in die richtigen Bahnen einrenken.

Eine Couch ist auch besser, wenn Besuch da ist, dem man von der Idee erzählt. Ist halt bequemer als so ein Polsterstuhl.

Ich versuche es einmal. Mal sehen, vielleicht habe ich Glück und gewinne die Couch. Den Meetingtisch würde ich natürlich auch nicht von der Hand weisen 🙂

Falls Ihr mitmacht und dank dieses Artikels gewinnen solltet, dann kommentiert doch einfach, so dass ich grün vor Neid werde 🙂 Die Aktion läuft noch bis zum 22. Mai 2015. Nähere Infos erhaltet Ihr, wenn Ihr den obigen Link (Gewinnspiel von miaVILLA) anklickt.

Ein Kommentar

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.