Impressionen vom Entrepreneurship Award

In meinem Blogartikel zuvor über den Entrepreneurship Award 2012 hatte ich bereits mitgeteilt, dass ich an diesem teilnehmen werde. Hier meine Impressionen.

Organisiert wurde der Event von der Europäischen Kommission (EC) im Rahmen des Programms „Erasmus für Junge Unternehmer“. Ausgezeichnet werden sollten die Kooperationen, die das schönste Video, die beste Präsentation ablieferten. Das Erasmus-Programm hat zum Ziel, europäische Neugründer mit erfahrenen Unternehmern aus dem europäischen Ausland zu verbinden.

Anreise und Unterkunft wurden von der EC organisiert bzw. vom Dienstleister American Express. In meinem Fall nur zur Hälfte perfekt, da mir als Zeitpunkt für die Rückreise die Bahnfahrt falsch mitgeteilt wurde. Auf meine Bitte nach einer Stellungnahme kam nichts. Bad service! Angereist wurde in meinem Fall per Bahn 1. Klasse, da mein Heimatort nur ca. 150 km vom Zielort Brüssel entfernt liegt. Alle anderen wurden eingeflogen.

Diskutierende MenschenDas Event sollte um 16 Uhr in dem Hotel stattfinden, in dem uns auch ein Zimmer gebucht wurde. Das Hotelzimmer war in Ordnung (170 € die Nacht). Ich habe aber für 50 € schon in besseren Zimmern übernachtet (z.B. in Baku/Aserbaijan oder Tomelloso/Spanie).

Als ich mich um 16 Uhr in die Lobby begab, dachte ich, Brüsseler Beamte seien genauso pünktlich wie deutsche. Wunschdenken! Gegen Viertel vor fünf hatte man sich endlich entschlossen, die Zeremonie anfangen zu lassen.

Ich habe schon anderen Verleihungen beigewohnt. Die in Brüssel war mit Abstand die am schlechtesten organisierte. Statt die Preisträger pro Kategorie auszuzeichnen, fand der Moderator es anscheinend für eine pfiffige und lustige Idee, es drunter und drüber zu tun. Ich habe mich in letzter Zeit noch nich so gelangweilt. Meinen Kollegen schien es ähnlich zu gehen. An die Zeremonie (die eigentlich keine war) knüpfte dann eine Podiumsdiskussion an. Diese war wiederum lustig, da EU-Abgeordnete anbrachten, wie viel sie doch für junge Unternehmer taten und das Publikum anbot, dasselbe kostengünstiger zu tun. Denn mit dem Entrepreneurship Award haben die Veranstalter echt Geld aus dem Fenster geworfen. Schade eigentlich!

Der Podiumsdiskussion schloss sich ein Cocktail an. Dies habe ich mir erspart und kam erst zwei Stunden später zum Dinner. Das Essen hier war ausgezeichnet. Kompliment man den Chefkoch.

Am nächsten Morgen reiste ich dann ab. Wie gesagt, dank der Falschinformation mit einer dreistündigen Wartezeit am Brüsseler Südbahnhof.

 

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