Indische Programmierer – Nie wieder!

In diesem Beitrag hatte ich über unsere Erfahrung mit einem indischen IOS-Entwickler geschildert. Kurz zusammengefasst: Die Firma aus Indien wurde uns empfohlen. Nach 16 Monaten Kampf und Krampf haben wir dann das Projekt abgebrochen. Es war einfach nur nervenzerreißend.

Natürlich wollen wir nicht alle Inder über den gleichen Kamm schären. Als eine kleine Webprogrammier-Arbeit anstand, wurde uns wieder ein Inder empfohlen. Er hatte aus PSD-Dateien haargenau das umgesetzt, was man wollte.

Und günstig war er auch. Für vier Webseiten in HTML programmiert, einigte ich mich mit ihm auf 65 €. Für vier weitere auf weitere 60 €. Wenn man bedenkt, dass mich der deutsch-italienische Designer 800 € gekostet hat, wahrlich ein Schnäppchen.

Der erste Wurf

Nach relativer kurzer Zeit – ich meine nach 3-4 Tagen – kam auch schon das erste Delivery. Ich schaute mir diese an und fand sie eigentlich ganz pasabel. Ich zeigte sie dem Designer. Seine Antwort war vernichtend. Der indische Programmierer hatte – so wie ich es verstanden habe – einfach die PSD-Dateien aus Photoshop heraus „als HTML“ oder ähnlich abgepeichert. Dies konnte der Designer auch.

Da ich nicht all zu aggressiv in meiner Kommunikation sein wollte (was mir zuvor gern vorgeworfen wurde), wies ich den indischen Programmierer darauf hin und bat ihn, es bitte ordnungsgemäß zu programmieren.

Der zweite Wurf

Dann kam der zweite Wurf. Bis auf ein paar Fehler fand ich das Ergebnis wieder in Ordnung. Diesmal wollte ich aber noch eine zweite Meinung einholen und fragte den Kollegen, der den indischen Programmier empfohlen hatte. Er hat mehr technisches Wissen als ich und kann auch in den Code reinschauen. Auch er gab positives Feedback.

Dann sollte der Designer noch einmal drüberschauen. Diesmal erwartete ich weniger Kritik. Doch ich sollte mich irren. Es kam eine ellenlange E-Mail mit Fehlern. Fehler, die ein guter Programmierer hätte vermeiden können, aber bei indischen Programmierern hat man immer das Gefühl, die lassen Sachen weg (sparen sich damit Arbeit) und hoffen, dass es nicht auffällt.

Dem Designer war es nach dieser Mail wohl zu aufwendig, noch einmal sich das für ihn katastrophale Ergebnis anzuschauen. Auf weitere Mails reagierte er nicht mehr.

Die Lieferung

Nach viel Ach und Krach, nach so offensichtlichen Fehlern, bat ich ihn mir dann den Code zu schicken. Dieser sollte von unserem hauseigenen Entwickler weiterverarbeitet werden.

Dieser entdeckte nun seinerseits weitere Fehler. Mir war es aber zu doof, ihn wieder auf elementarste Sachen hinzuweisen. Er war offensichtlich kein Mensch, der sauber programmierte.

Ich fragte also unseren Programmierer, ob er die Fehler nicht selber ausmerzen könne. Er bejahte. Man war ich froh, nicht mehr mit dem Inder kommunizieren zu müssen.

Die endgültige Entscheidung

Nach einigen Tagen Bastelei schrieb mir dann unser eigener Programmierer, dass es keinen Sinn habe und er den Code selbst noch einmal von neu schreiben wollte.

Diese Antwort war für mich dann der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte und ich sage: Nie wieder indische Programmierer!

7 Kommentare

  1. Kann die Erfahrung nur bedingt teilen. Ich nutze Outsourcing Plattformen und arbeite dort in erster Linie mit Indern zusammen. Ich glaube es ist wichtig vorab einfach die Skills zu klären und zu beleuchten, ob diese dem Projekt genügen. Manchmal heisst es evtl. zu oft „yes, i can do that“. Ich habe allerdings auch nur kleinere Projekte vergeben, html arbeiten in erster Linie. Preislich war es sehr günstig, aber wenn es wie in deinem Fall so in die Hose geht zahlt man am Ende ja leider drauf…
    Schau mal bei http://www.elance.com – dort findest du gute Programmierer mit Bewertung 🙂

    1. Ich habe gerade bei Indern das Gefühl, dass Skills auch oft vorgetäuscht werden. Oft scheint man sogar erst das Projekt an Land ziehen zu wollen und sich dann die entsprechenden Skills anzueignen bzw. Leute dafür zu finden.

      Ich nutze auch Outsourcing-Plattformen. Gerade Inder werden aber abgelehnt, die sich auf alles bewerben.

  2. „Yes I can do that“ ist der Garant für Inkompetenz bei Indern.

    Übrigens: Wenn du alles nachweisen kannst und keine falschen Tatsachen behauptest, ist es dir von Rechts wegen gestattet, den Programmierer beim Namen zu nennen. Wenn du mir nicht glaubst, frage einen Rechtsanwalt. Das würde uns weiterhelfen, diesen Programmierer zu meiden.

    1. Danke Peter. Auf Anfrage nenne ich gerne seinen Namen. So öffentlich möchte ich das lieber nicht.

      Ich hatte schon Ärger, nur weil ich die Xing-Nachricht eines Typen veröffentlicht habe, der mir unterstellt hatte, ich würde gemeinsame Sache mit seinem Konkurrenten machen. Nur weil ich dessen Portal gelobt habe.

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