hochregal

Kommissionieren, Verpacken und Versenden – Ein leidiges Thema für Unternehmen!

In meiner Studentenzeit kam ich zum ersten Mal in Kontakt mit allen Dienstleistungen der Logistik und auch heute habe ich immer wieder mit diesem Thema zu tun. Was früher nur ein Aushilfsjob war, beschäftigt mich heute im E-Commerce. Wobei der Unterschied dabei hauptsächlich in der praktischen und der organisatorischen Arbeit liegt.

Die Logistik sollte nicht unterschätzt werden

Gerade junge Firmen sind am Anfang finanziell sehr eingeschränkt und der größte Teil der anfallenden Arbeiten wird meistens „Inhouse“ erledigt. Dazu gehört bei vielen Unternehmen auch das Kommissionieren, Verpacken und Versenden von Waren. Dies macht auch Sinn, da Kosten niedrig gehalten werden und der Aufwand vertretbar ist. Trotzdem hört man immer wieder von jungen Gründern, dass die Logistik mittelfristig besser aufgestellt werden müsste. Wächst ein Unternehmen, wachsen auch gleichzeitig die Ansprüche an Qualität, Flexibilität und Schnelligkeit und diesen Merkmalen können Unternehmen irgendwann mit eigenen Lösungen schwer gerecht werden.

logistik regal
Modernes Hochregallager mit Kommissionierung und Versandabteilung

Beispiele für Logistikanforderungen:

Ein junges Unternehmen verfügt in den ersten 2 Jahren noch nicht über ausreichend Ressourcen, um jeden Auftrag logistisch abzuwickeln. Je größer dabei die Aufträge werden, desto mehr Punkte gibt es zu beachten um den Auftrag sauber zu bearbeiten. Alleine für die Kommissionierung sollte man immer ausreichend Personal einplanen und im besten Fall ist dieses Personal noch geschult in Logistikdienstleistungen. Ist dieses Personal nicht vorhanden, kann man nicht kurzfristig auf Auftragseingänge reagieren. Neben dem Personal fordert Logistik neben ausreichend Platz auch Technik. Waren müssen verladen und eingelagert werden und eine Software muss die Bestände verwalten.

Ein professioneller Logistiker als Lösung

Sicherlich schrecken junge Unternehmen zunächst vor den zusätzlichen Kosten zurück und in den meisten Fällen ist dies auch verständlich. Am Anfang sollte man das Geld zusammenhalten und so lange man freie Kapazitäten hat, eigene Mittel bemühen. Kommt jedoch irgendwann der Punkt wo man merkt, dass das eigentliche Tagesgeschäft unter den anfallenden Logistiktätigkeiten leidet, dann sollte man nach einer externen Lösung suchen. Viele Logistiker bieten dabei schon einen relativ günstigen Einstieg mit flexiblen Dienstleistungen. Dabei reicht das Angebot von Wareneinlagerung bis Fullfillment. Was in dem Fall die beste Lösung ist, muss immer individuell und nach Arbeitsaufwand entschieden werden. Viele Firmen lösen sich von den Logistikdienstleistungen komplett und wollen sich nur noch auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Am Ende des Tages ist dies deutlich rentabler, als alle Tätigkeiten mit internen Mitarbeitern zu erledigen. Ein Unternehmen kann es sich in den wenigsten Fällen leisten Mitarbeiter für Kommissionieren und Verpacken auf Abruf zu beschäftigen und nur zu gewissen Zeiten zu nutzen. Diese Stoßzeiten lassen sich durch Kommissionierer deutlich effizienter lösen und je nach Auftrag nimmt man Dienstleistungen in Anspruch.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.