Kosten sparen bei jungen Unternehmen

Gründern, die keine hohe Seedfinanzierung erhalten haben, empfehle ich einen besonderen Augenmerk auf die Kosten des Start-Ups zu legen. Diese können nömlich leicht explodieren und das Vorhaben schnell in Gefahr bringen.

Am besten bestimmt man eine Person, die auf dem Geld „sitzt“. Sie hat die Aufgabe, jede Ausgabe streng nach Notwendigkeit zu prüfen und ggf. Alternativvorschläge zu machen.

Gründer wollen am Anfang gerne ein schickes Büro, ansehnliche Möbel, tolle Hardware usw. Ohne große finanzielle Mittel ist all das jedoch schwer umzusetzen. Da muss zu Beginn eine Co-Working-Area, günstigere Möbel vom schwedischen Discounter oder auch das eigene (alte) Notebook herhalten.

Kosten lassen sich aber auch bei Gehältern oder der Infrastruktur sparen. Als gebootstrapptes Start-Up haben wir uns geringe Gehälter ausgezahlt, Telefon- und Internetkosten zu optimieren versucht.

So muss man beispielsweise heutzutage nicht mehr eine Telefonanlage im Büro physisch installiert haben. Es gibt virtuelle Anlagen. So bietet beispielsweise WIRECLOUD solche Cloud-Telefonanlagen an. Gerade für Start-Ups, die viel Kundendienst am Telefon anbieten müssen, könnte sich der Vergleich lohnen.

Grundsätzlich muss die Person (meist CFO) bei jedem Kostenverursacher schauen, ob hier Optimierungspotenzial gegeben ist. Selbst Strom- und Gasvergleiche können auf das Jahr gerechnet mit Wechsel- und Bonuszahlungen, das Gehalt des einen oder anderen Praktikanten herausholen.

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