Marketing Mix und Reizüberflutung Teil II

Ohne Social Media Marketing wie Facebook, XING, Google+ und Twitter vertuen Sie eine exzellente Chance sich besser und gewinnbringender Ihren Kunden/ Interessenten zu präsentieren ist eine wichtige These aus Teil I. In Teil II von ‚Marketing Mix und Reizüberflutungen‘ geht es um die Kommunikation im Geschäft. Kommunizieren Sie mit Ihren Kunden und Interessenten ? 

An dieser Stelle möchte ich zur Vorsicht raten, wenn man noch keine Erfahrungen im Bereich „Social Media Marketing“ hat. Denn man kann genauso viel kaputt machen wie man gewinnen kann – hier gibt es eiserne Regeln innerhalb der jeweiligen Community (Gemeinschaft) und damit sind nicht die AGBs oder Plattform-Regeln gemeint, sondern jene ungeschriebenen Gesetze an die sich jeder innerhalb eines sozialen Netzwerks zu halten hat, sonst wird das hart von der Gemeinschaft bestraft wie z.b plumpe Werbung auf der eigenen Facebook Pinnwand.

Daher möchte ich Ihnen einen ersten Überblick geben hinsichtlich der speziellen Kommunikationsart in sozialen Netzwerken. Wenn Sie bereits Erfahrungen mit sozialen Netzwerken haben können Sie diesen Teil einfach überspringen.

Begriffe
Social Network = Soziales Netzwerk
Beispiele für Social Networks sind: Facebook, XING, Google Plus und Twitter

Was ist ein soziales Netzwerk genau ?

Ein soziales Netzwerk oder eher als „Social Network (engl.)“ bekannt ist ein Geflecht von Personen und Organisationen, die in der Regel die selben Interessen und Absichten verfolgen.

Beispiel Facebook:
Wenn Sie ein Immobilien Makler sind , dann werden Ihnen auch Leute (Freunde) aus Ihrem Berufsstand u.ä vorgeschlagen, aber auch Menschen, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen wie Sie selbst. Um bestmöglich zu netzwerken ist das vollständige Ausfüllen des eigenen Profils unabdingbar. Diese Menschen können Sie dann als „Freunde“ hinzufügen. Diese erhalten eine Anfrage von Ihnen und können diese annehmen oder ablehnen. Soziale Netzwerke sind nicht dafür da, um ständig Werbung zu posten bzw. zu verbreiten, sondern um gleichgesinnte zu treffen und sich entsprechend auszutauschen. Das ist ein ganz wichtiger Grundgedanke, den noch sehr viele Unternehmer nicht begriffen haben.

Ihre Chance als z.b Anwalt ist es sich als Expertein Ihrem Themen-Gebiet zu präsentieren. Dazu nutzen Sie alle Profilangaben, die Ihnen Facebook zur Verfügung stellt. Zudem sollten Sie sich jeden Tag für mindestens zwei sogenannter „Postings“ Zeit nehmen und hier haben Sie die Chance mit interessanten Artikeln auf sich aufmerksam zu machen z.b Gesetzes-Änderungen, die Ihre Freunde auch interessieren könnten. Oder Sie können Erfolgsmomente mit Ihren Freunden teilen oder angesagte Themen besprechen in Form von „Facebook Kommentaren“, aber zeigen was Ihnen gefällt, indem Sie auch den Content anderer Leute „liken“.

Ihre Vorteile als Selbständiger und Freiberufler sind u.a :

1.) Sie steigern Ihren Bekanntheitsgrad

2.) Sie sorgen dafür, dass Ihre Webseite und Ihre Videos besser von Google & Co gefunden werden

3.) Sie erzeugen durch das richtige Verhalten einen „Sog“ d.h Sie werden weiter empfohlen und man wird Ihren Rat suchen, da Sie nicht nur Anwalt sind, sondern auch ein sympathischer Mensch(zumindest wenn Sie alles richtig machen)

4.) Sie werden nicht nur als „Anwalt“ wahr genommen, sondern als Mensch und genau hier stecken geballte Gelegenheiten für sich und Ihre Kanzlei, denn schön geschriebene Webseiten oder bezahlte Anzeigen sind in der Zeit des Social Networks nur noch sekundär bzw. bewegen wir uns zunehmend dahin.

5.) Daraus folgt, dass Sie und Ihre Angebote/Dienstleistungen im Internet an „Glaubwürdigkeit“ gewinnen und genau darauf kommt es an, um erfolgreicher im Internet und durch das Internet zu werden.


Nutzen Sie soziale Netzwerke, um mit Ihren Kunden und Interessenten zu kommunizieren! Redbull hat diese Möglichkeiten wunderbar erkannt und nutzt es erstaunlich effektiv aus. Auf Facebook hat Redbull derzeit über 21 Millionen Facebook Fans d.h über 21 Millionen Kunden und Interessenten, die sich öffentlich zu Red Bull bekennen und sich laufend über neue Angebote und Aktionen informieren lassen. Spätestens an solchen Beispielen erkennt auch jeder Laie, welch ein ungeheures Potential in sozialen Netzwerken steckt.

Der Fachanwalt Vetter aus Düsseldorf hat die Macht des Internets auch wunderbar erkannt und setzt es gekonnt um mit einem eigenen WordPress Blog www.lawblog.de und informiert regelmäßig seine Leser/innen über interessante Urteile, Gesetze etc. und positioniert sich so auf sympathische Art und Weise als Experte, dem man gerne seine Probleme anvertraut. Ich empfehle Ihnen, ob Sie Unternehmer oder Freiberufler sind das Internet als mächtiges Marketing Mix Instrument zu nutzen. Es spielt absolut keine Rolle welcher Berufsgruppe Sie angehören, denn jedes Thema findet genug Interessenten im World Wide Web und mit der richtigen Strategie werden aus Interessenten auch schon bald neue Kunden.

Wenn noch nicht geschehen, dann beginnen Sie damit sich auf den wichtigsten Plattformen anzumelden wie Facebook, XING, Twitter und Gooogle Plus. Sie müssen selbst herausfinden auf welchen sozialen Netzwerken Sie das beste schöpfen können. Ein plastischer Chirurg für gut betuchte Unternehmerinnen sollte lieber XING, als Myspace nutzen und ein Restaurant Besitzer findet sicherlich auf Facebook die besten Chancen.

ABER fangen Sie Step by Step an, denn es nützt Ihnen absolut nichts, wenn Sie sich überall anmelden und nur tote Profile hinterlassen, denn das wird Ihnen vielleicht mehr schaden, als Gewinn bringen. Wenn Ihr Profil auf XING einen Aktivitäts-Index von 15% hat, Sie dort 5 Freunde haben und Sie auch sonst nicht viel zu melden haben, dann wirken Sie uninteressant und es könnte soweit gehen, dass man Ihnen und Ihren Angeboten nicht traut. Konzentrieren Sie sich erstmal auf maximal zwei gute Plattformen und lernen Sie den Umgang damit, lernen Sie neue Leute kennen und finden auch alte Bekannte oder Fachkollegen, werden Sie mit mindestens zwei Postings pro Tag aktiv zu verschiedenen Tageszeiten.

Ich freue mich über Ihre Meinung in Form eines Kommentars und wenn Ihnen der Artikel gefällt, dann posten Sie diesen auf Facebook, Twitter oder Googleplus.

 

Teil 1 nochmal lesen

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