Neuigkeiten zu unserer Start-Up Investition in der Türkei

Wie ich in meinem Beitrag „Investieren in der Türkei – Jetzt geht’s richtig los“ bereits angekündigt habe, hat unser Fond beschlossen, sich an der Gründung eines Start-Ups in der Türkei zu beteiligen. Es ist vielmehr eine Tochtergesellschaft eines bestehenden Unternehmens.

Unsere Gesamtinvestitionssumme belief sich dabei auf 200.000 TL, wobei die Investition wie folgt aufgesplittet werden sollte:

  • 170.000 TL als Geldleistung
  • 30.000 TL als Sachleistung in Form von zwei Gebrauchtfahrzeugen

In der ersten Phase haben wir beschlossen, 90.000 der 170.000 TL als flüssige Mittel einzuzahlen und die zwei PKW angezuschaffen.

Die zwei Gebrauchtwagen sind angeschafft

Das Team hat sich nach Unterzeichnung des Vertrages auf die Suche nach zwei PKW gemacht, die die Mitarbeiter bei ihrem täglichen Geschäft nutzen sollten. Sie sollten sparsam, technisch in Ordnung und optisch einigermaßen ansehnlich sein.

Corsa LineaDie Wahl fiel auf diese beiden Kleinwagen. Das erste Fahrzeug ist ein Opel Corsa aus dem Jahr 2005. Anschaffungspreis: 15.000 TL. Hinzu kamen Kosten für die Inspektion (665 TL), Haftplicht (839 TL) und Kasko (763 TL). Nicht ganz günstig wie man sieht.

Das zweite Fahrzeug ist ein Fiat Linea aus dem Jahre 2010. Im Anschaffungspreis mit 25.500 TL etwas teurer. Auch die Iinspektion (2.099 TL) und die Kasko (1469 TL) fallen hier höher an. Dafür ist die Haftplicht mit 535 TL günstiger.

Leider versicherten mir der Fondmanager, dass es nicht möglich war, ein adäquates Fahrzeug in der Preiseklasse des Opel Corsa zu finden. Die Anschaffungskosten der Fahrzeuge wird von der Gesamtinvestitionssumme abgezogen, so dass derzeit mit der Bareinlage 136.869 TL der vereinbarten 200.000 TL erbracht wurden.

Der Fondmanager hat mir gestern die notariell beglaubigten Kauf- bzw. Überlassungsverträge an das Start-Up zugesandt. Es ist natürlich beruhigend, wenn man als Investor auch die entsprechende Dokumentation zu sehen bekommt.

Die Fahrzeuge bleiben in unserem Eigentum. Besitzer sind jedoch die Gründer, die für weitere Betriebskosten zuständig sind. Dies ist auch gut so, dass wir als Fond die Betriebskosten nicht hätten steuerlich absetzen können. Im Falle eines Scheitern des Projektes könnten wir jedoch als Gläubiger auf die Fahrzeuge zurückgreifen. Und dass man in der Türkei Fahrzeuge durchaus für mehr als den Anschaffungspreis verkaufen kann, hatte ich in diesem Artikel bereits bekanntgegeben.

In dem Zusammenhang habe ich auch etwas gelernt. Kaufsummen, die über 8.000 TL hinausgehen, müssen per Banküberweisung stattfinden. Wer diesen Transfer nicht belegen kann, kann auch nicht mit Barzahlung kommen.

Das Büro ist angemietet

Gestern erhielt ich auch die Bilder zum Büro.

Das Büro befindet sich in Ankara, in einem villa-ähnlichen Gebäude, in dem auch unser Fondmanager sitzt. So hat er auch ein wenig Kontrolle über das, was im Start-Up so vor sich geht.

Ich finde, es sieht ganz nett dort aus.

Zum Business

Unser Fondmanager meldet, dass das Team derzeit intensiv auf Akquisetour ist. Zwar gibt es noch keine konkrete Beauftragung zu vermelden, aber die Entwicklung sieht guth aus, sagt er.

Wenn es Neuigkeiten gibt, werde ich natürlich hier darüber berichten. Ihr könnt aber auch der Facebook Fanpage des Blogs folgen.

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