online-gruender.com mit neuem Besitzer

Einige der treuen Leser dieses Blogs haben es sicherlich schon gemerkt. online-gruender.com hat vor 3 Monaten den Besitzer gewechselt. Bisher wurde der Blog von Youssef Boukhzaht geführt. Seitdem übernehme ich, Ali Yildirim, die Weiterführung dieses Blogs.

Foto von Ali Yildirim
Der neue Besitzer von online-gruender.com: Diplom-Kaufmann Ali Yildirim

Jeder Online-Gründer hat natürlich einen anderen Fokus und einen Background. Mein Vorgänger war eher ein Trainer. So schrieb er über Personal Branding, Network-Marketing-Trainings oder Mental Coaching. Ich hingegen bin eher ein Internet-Gründer und Marketer. Ich schreibe eher über Gründungserfahrungen, Facebook-Marketing oder über nützliche Software-Tools für Gründer. Ich berichte viel lieber über Do’s and Dont’s, über Marketingmaßnahmen, die bei mir gefruchtet oder kläglich gescheitert sind. Über Businesspläne, Fördergelder, Wettbewerbe und Events. All das in einer verständlichen Sprache und zum Nachmachen.

Damit dieser Artikel zu keiner reinen Vorstellung wird, möchte im Folgenden ein wenig über den Umzug des Blogs berichten. Dabei kann man erneut von meiner Erfahrung profitieren.

Transfer eines Blogs

1. Domainübergabe

Wenn ein Blog von einer Person zur nächsten übergeben werden soll, dann muss der Vorbesitzer erst die Domain kündigen und zum Transfer vorbereiten. In dem Fall also Youssef. In der Regel erhält man dann einen so genannten AuthCode. Den muss der Vorbesitzer dem neuem Besitzer mitteilen.

Mit diesem Code bestellt der neue Besitzer die eigentlich bereits reservierte Domain.

2. WordPress installieren

Nun muss man entscheiden, ob man den Blog selbst oder fremdhosten will, d.h. wo (auf welchem Server) sollen die Inhalte gelagert werden. Es bietet sich an, bei der Domainregistrierung auch gleich ein Hostingpaket auszuwählen. Bei Domainfactory geht das zum Beispiel. Dabei sollte man für einen WordPress-Blog darauf achten, dass das Paket eine MySQL-Datenbank besitzt und PHP unterstützt.

Domainfactory selbst bietet die Möglichkeiten, WordPress gleich mit wenigen Klicks zu installieren. Selbst für Laien dürfte dies kein Problem sein. Unter Umständen nimmt die gesamte Freischaltung des Blogs 1-2 Tage in Anspruch.

3. Bisherige Inhalte transferieren

Wer einen Blog weiterführen möchte, der ist natürlich auch daran interessiert, die bisherigen Inhalte beizubehalten. Schließlich ist Content bekanntermaßen King.

online-gruender.com ist der dritte Blog in meinem Leben, den ich übernommen habe. Bei den ersten beiden wurde mir der Bloginhalt samt Artikel, Bilder, Plugins als zip-Datei übergeben. Darin war u.a. auch die Datenbank enthalten. Die Vorbesitzer der ersten beiden Blogs waren Techniker, die sich mit der Materie auskannten. Importiert wurden die Daten wiederum von technik- und wordpressaffinen Menschen. Reibungslos.

Bei online-gruender.com sind Youssef und ich einen neuen Weg gegangen und den Inhalt über Werkzeuge –> Daten exportieren extrahiert. Dabei wird eine XML-Datei generiert. Diese sollte ich dann über Werkzeuge –> Daten importieren. Dabei wird man aufgefordert ein WordPress-Plugin zu installieren.

Problem

Als ich die XML-Datei erhielt, erkannte ich schon mehr oder weniger, dass da etwas fehlen musste. Die Bilder mussten nämlich in einem separaten Ordner mitgeliefert werden. Aus unserem Gründungsprojekt wusste ich, dass das XML-Dokument in einer zip-Datei geliefert wird, in der auch ein Ordner mit Bildern aufzufinden ist. Youssef versicherte mir, dass er solch einen Transfer schon mehrmals gemacht hatte und es stets fehlerfrei ablief.

Dem war jedoch nicht so. Das WordPress-Plugin meldete, dass die in den Artikeln erwähnten Bilder nicht importiert werden konnten. Zur Kontrolle ging ich selbst auf Werkzeuge –> Daten exportieren. Dort las ich, dass WordPress angab, lediglich Artikel, Kommentare, Kategorien und Schlagworte zu exportieren. In mühsamer manueller Arbeit musste ich dann jeden Artikel noch einmal mit einem Bild bestücken.

Next Steps und Schlussbemerkung

Ein paar Arbeiten stehen noch an. Unter anderem ein neues Logo und die Überarbeitung der Kategorien und alten Artikel.

Wer genauso wie ich kein Informatiker ist, dem empfehle ich bei der Datenmigration eine Internetagentur mit Erfahrung im WordPress-Transfer zu beauftragen. Man kann sich viel Arbeit ersparen.

Ein Kommentar

  1. Na zum Glück hab ihr es noch hingekriegt und die Seite sieht doch auch gut aus. Ich selbst hab auch ein paar Projekte, alle auf WordPress-Basis. Ich mache regelmäßige Backups mit einem Backup-Wordpress-Plugin. Trotzdem krieg ich schon Schweißausbrüche, wenn ich nur daran denke, dass mir mal was abschmiert. Als ebenfalls Nicht-Programmierer bin ich mir nicht sicher, ob ich das Backup wieder entsprechend einspielen könnte. Deshalb ist da der Hinweis auf spezialsierte Agenturen nicht schlecht…

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