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Social Media Marketing für Startups – so gelingen die ersten Schritte

In einem Startup sind die finanziellen Mittel stets ein limitierender Faktor. Der Großteil des vorhandenen Budgets fließt in die Entwicklung des eigenen Produkts und üblicherweise bleibt kein Geld für extravagante Marketingaktionen. Hier ist Kreativität und eine Machermentalität gefragt. Nur wer selbst ordentlich die Werbetrommel rührt wird es zu einer gewissen Bekanntheit schaffen. Dass ein gutes Produkt sich von alleine rumspricht ist leider in den aller meisten Fällen ein Irrglaube. In diesem Beitrag wirst du lernen, die du die sozialen Netzwerke sinnvoll nutzen kannst, um auch mit einem kleinen Budget große Erfolge zu erzielen und die Reichweite deines Startups nachhaltig erweitern kannst.

 

Schritt 1: Definiere deine Zielgruppe

 

Die Fundament jeder Marketingbemühung ist das genaue Abstecken einer Zielgruppe. Du musst zu jeder Zeit wissen, welche Personengruppe du ansprechen und für dein Produkt begeistern willst. Sollte hier Unklarheit bestehen, muss diese in jedem Fall aus der Welt geschafft werden. Skizziere einige typische Kunden für dein Startup und richte deine Marketingbotschaften präzise auf sie aus. Nur so wirst du sie erreichen und emotional berühren können.

 

Schritt 2: Erstelle Social Media Konten im Namen deines Startups

 

Dein Startup muss in allen gängigen sozialen Netzwerken vertreten sein. Zu nennen sind hier beispielsweise Facebook, Twitter, Xing, YouTube und Google+. Nimm dir Zeit um die Profile deines Startups sorgfältig zu gestalten. Ein lieblos erstelltes Konto kann dir mehr schaden als helfen, also überstürze nichts.

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Du benötigst ein ansprechendes Profilbild, ein nettes Titelbild und du solltest alle angebotenen Informationsfelder gewissenhaft ausfüllen. Biete deinen Interessenten möglichst viele Kontaktmöglichkeiten und signalisiere ihnen, dass du dich über jeden Anruf, jede E-Mail, jede Whatsapp und jedes Fax freust. Auch die Angabe eines Skype-Kontos ist eine sinnvolle Idee.

 

Auf den sozialen Netzwerken sollte dem Besuchern auf den ersten Blick klar sein, was für ein Produkt oder was für eine Dienstleistung dein Startup anbietet. Wenn man erst mühselig danach suchen muss, vergraulst du dir potentielle Kunden und das kann sich kein Startup leisten.

 

Schritt 3: Erstelle authentische Inhalte

 

Nun ist es an der Zeit deine Social Media Präsenzen mit Leben zu füllen. Du hast hier den Vorteil dich von einer besonders persönlichen Seite zu zeigen, also nutze das. Sorge dafür, dass deine Interessenten das Startup mit einem Gesicht in Verbindung bringen können. Wer verbirgt sich hinter dem Unternehmen und woran wird aktuell gearbeitet?

Als Startup hast du zwar nur ein kleines Marketingbudget, kannst große Konzerne jedoch mit einer persönlichen Note ausstechen.

 

Ideal dazu geeignet sind Videos. Schnapp dir beispielsweise einen Camcorder, dreh eine Runde durch euer Büro, stell die Mitarbeiter vor und erzähl der Welt, wer aktuell an welcher Aufgabe arbeitet und was auf die Kunden in Zukunft zukommen wird. Das wirkt sympathisch, erzeugt Transparenz und bindet die Interessenten an euch. Platte Werbemessages sind nicht gefragt und finden kaum noch Aufmerksamkeit.

 

Sorge dafür, dass auf allen Kanälen stets etwas Neues zu sehen ist und gib so deinen Fans einen Grund regelmäßig vorbei zu schauen. Je öfter jemand an dich denkt, desto höher ist die Chance, dass er Kunde wird, oder dich an jemanden empfiehlt.

 

Schritt 4: Erhöhe deine Reichweite

 

Startups müssen schnell wachsen. Es werden ständig neue Kunden benötigt. Um das zu erreichen muss die Reichweite auf den sozialen Netzwerken aggressiv erweitert werden. Um zunächst eine solide Basis zu schaffen hat es sich bewährt auf die Unterstützer zurück zu greifen. Wende dich an deine Freunde und bitte sie darum deinem Startup in den sozialen Netzwerken zu folgen. Wenn dies jeder aktive Mitarbeiter des Unternehmens tut, solltet ihr schnell die ersten 1.000 Fans haben. Anschließend ist es eine gute Idee den Trumpf des Underdogs auszuspielen. Menschen unterstützen gerne junge Leute die daran arbeiten ihren Traum zu verwirklichen und sich der harten Konkurrenz stellen. Bitte offen um das Teilen und Liken von euch veröffentlichten Inhalten. So wirst du auch einen Draht zu ihrem Netzwerk aufbauen können. Wenn die Inhalte und euer Angebot ansprechend sind, wirst du auch hier neue Fans finden können.

 

Falls dir diese Strategie nicht schnell genug geht und du ein Marketingbudget zur Hand hast, bietet jedes soziale Netzwerk dir die Möglichkeit die Reichweite künstlich durch die Buchung von Werbung zu erhöhen. Besonders interessant ist hierbei, dass du die Zielgruppe ziemlich exakt bestimmen kannst und deine Werbung so nur jenen angezeigt wird, die sich potentiell für dein Produkt oder deine Dienstleistung interessieren könnten.

 

Mögliche Stolpersteine auf deinem Weg

 

Social Media Marketing ist sehr beliebt, da du hier den Kunden einen direkten Kontakt in das Unternehmen bietest. Das erzeugt Nähe, birgt jedoch auch Risiken. Unzufriedene Kunden können ihren Unmut öffentlich äußern und so die Reputation beschädigen. Wer Konten in den sozialen Netzwerken einrichtet muss sich darauf einstellen ständig erreichbar sein zu müssen. Bei auftretenden Problemen und Unklarheiten muss innerhalb kürzester Zeit jemand zur Stelle sein und seine Hilfe anbieten. Geschieht dies nicht sieht die ganze Welt, dass eure Kunden scheinbar nur an zweiter Stelle stehen.

 

Hüte dich davor negative Meinungen zu löschen. Das macht einen sehr schlechten Eindruck und erweckt den Eindruck, dass ihr etwas zu verstecken habt. gehe lieber konstruktiv damit um, bedanke dich für das Feedback und überlege, die dir die neuen Informationen dabei helfen dein Startup und euer Produkt zu verbessern. Habe keine Angst davor deinen Charakter und Menschlichkeit zu zeigen. Genau hier liegt dein Vorteil. In einem Startup sind die Entscheidungswege kurz und am anderen Ende der Leitung sitzt jemand, der sich (hoffentlich) in den Kunden hinein versetzen kann und ein ernsthaftes Interesse daran hat ihm zu helfen.

 

Vielen Dank an Sacando für diesen Gastbeitrag

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