Start-Ups & Sicherheit: Hacker-Angriff auf Monsterzeug.de

Das Thema Start-Ups und Datensicherheit ist so eine Sache. Setzt man einen eigenen Server ein oder mietet man einen Server bei einem Hoster? Der Vorteil eines selbstgehosteten Servers ist, dass der Zugriff auf Kundendaten und -bestellungen ausschließlich durch das Start-Up selbst erfolgen kann. Der Nachteil ist, dass man mit dem Schutz der Daten nicht immer up-to-date sein kann. Dagegen sind professionell tätige Hoster wohl eher auf dem neuesten Stand der Sicherheitstechnologie, da die Datensicherheit zu den Kernaufgaben dieser Anbieter gehört. Im Gegenzug muss man eine gewisse Abhängigkeit hinnehmen.

Kürzlich gab es bei CoboCards einen ca. 12-stündigen Serverausfall. Als Start-Up sitzt man dann hilflos da und kann eigentlich nur darauf hoffen, dass das Problem schnellstmöglich gelöst. Die Tatsache, dass so ein Ausfall erst 1x in knapp fünf Jahren geschehen ist zeigt, wie stabil die Server des Hosters eigentlich laufen.

Gestern berichtete ein weiteres Start-Up (Monsterzeug) von einem weiteren Problem: Hacker-Angriff. Als ich die E-Mail las, dachte ich zunächst: Huch.. wer soll denn ein Unternehmen wie Monsterzeug angreifen. Geschehen ist es trotzdem. Die Verantwortlichen schreiben, dass die Sicherheitslücke unterdessen ausfindig gemacht wurde, entsprechende Software-Updates durchgeführt wurden. Kunden werden gebeten, vorsichtig bei angekommenden Mails zu sein. Das zeigt, dass den Hackern persönliche Daten wie E-Mails in die Hände gefallen sind. Leider auch meine, obwohl ich kein Monsterzeug-Kunde bin. So ein Angriff kann schon einem Start-Up das Genick brechen, zumal es Geschenkartikel-Portale zu Hauf im Internet gibt.

Monsterzeug schreibt weiterhin, dass man Strafanzeige gegen Unbekannt bei der örtlichen Polizei gestellt habe. Das gehört sicherlich dazu, ist jedoch eher etwas für das Protokoll. Die Angreifer werden wohl unbestraft davon kommen. Am Ende entschuldigt sich der Geschäftsführer der GmbH noch einmal persönlich bei den Kunden. Nett gemeinte Geste, für das sich Kunden nichts kaufen können.

Als Fazit lässt sich hieraus ziehen, dass Start-Ups noch mehr Fokus auf das Thema Datensicherheit und Hacker-Angriff legen müssen. Als Kunden sollte man gerade bei Start-Ups immer auf eine gewisse Diskretion achten.

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