Twitter: Blogger müssen 7 Dinge beachten

Twitter ist wahrlich eine echte Kunst, die bei uns in Zentral Europa noch immer net richtig verstanden wurde. Ich kenne das von mir selbst…ich fragte mich, weshalb ich manchmal 300- 700% Follower Zuwachs habe auf meinen 7 Blogger Twitter Accounts und manchmal mit nur einem Tweet genauso viele verliere. Nachdem mir das sicherlich 4, 5 oder 6 mal passierte habe ich mich etwas tiefer mit der Thematik beschäftigt und 7 Dinge haben sich heraus kristallisiert, die Blogger bei Twitter Aktionen beachten müssen. Los geht’s ..

Blogger haben sich natürlich daran gewöhnt ihre Botschaften in 350 bis 800 Wörter zu formulieren. Nach jedem Blogartikel wird meistens der Tweet einfach rausgehauen…so ganz nach dem Motto „irgendwie wird es schon jemand lesen und irgendwie wird sich mal eine Referall Link Quote herstellen lassen“. Doch in Wahrheit ist es eine echte Herausforderung seine Botschaft in 140 Zeichen zu verpacken, um damit die Leser so zu packen, dass sie dem Tweet folgen.

 

Ein Fehler , aber wirklich nur ein Fehler,kann zahlreiche Follower kosten, die sich abwenden in Form von „Entfolgen“ und das bedeutet , dass die eigene Reputation leidet und noch viel schlimmer: Es gibt ein paar Leute mehr, die einem den Experten Status aberkennen! All das wirkt sich irgendwann mal auch in den Umsätzen aus. Schluß mit der Predigt, ran an den Speck 😉 Hier die 7 wichtigsten Twitter Tips für Blogger.

 

 

Rechtschreibung & Grammatik:

Twitter hat von Haus aus ein sehr anspruchsvolles Publikum z.b Autoren, Coaches, Journalisten, Politiker, Top Manager, Sportler, Blogger Stars, Internet Marketing Elite usw. Daher ist es verdammt wichtig, dass Du in den 140 Zeichen nicht auch noch Rechtschreibfehler machst und das mit einer schlechten Grammatik in die Höhe treibst. Ich spreche da wirklich auch aus meiner eigenen Erfahrung, denn solche Fehler sind sehr schnell gemacht, wenn man neben dem Bloggen auch noch andere Dinge zu tun hat. Trotzdem bleibt das Problem bestehen, wenn Du schon auf 140 Zeichen zu viele Fehler machst, dann wird nicht viel von Deinem Blog erwartet. Resultat: Keiner klickt den Link , der sie zu Deinem Blogartikel führen soll. Aber genau das ist Sinn und Zweck für Blogger, die twittern.

 

 

Fazit: Dein Tweet von 140 Zeichen repräsentiert DEINEN ganzen Blog!

 

2. Blogger oder Kritiker:

Du musst Dich schon entscheiden, ob Du Geschäftsmann oder Kritiker sein willst. Beides geht in den allermeisten Fällen nicht. Selbst ein Günther Grass muss mit jeder einzelnen Kritik die enormen Konsequenzen abfedern können. Wenn Du als Blogger nicht gerade 500.000 € jeden Monat verdienst, solltest Du Dich mit agressiver Kritik zurück halten. Twitter und das gilt für alle sozialen Netzwerke sind für Dich kein Zeitvertreib und auch keine Plattform, um Deinen Frust abzufeuern oder Ideologien privater Natur zu vertreten. Das schlimmst ist jedoch, wenn Du persönlich wirst und gar zu Beleidigungen greifst. Hier ist Sensibilität gefragt, denn ein Top Manager oder CEO eines Konzerns kann „schlechte Geschäftspolitik“ schon als Beleidigung unterster Schublade auffassen. Das macht Dich unsympathisch, denn solche Leute wollen networken und das bedeutet Umsatz. Lieber Beziehungen suchen und pflegen statt den Moral-Apostel raushängen zu lassen.

 

 

 

 

3. Twitter am richtigen Ort:

Tip 3 bezieht sich in logischer Konsequenz auf Tip 2. Such Dir den richtigen Spielplatz aus, um Dich auszutoben. Wenn Du merkst, dass Du nur Idioten in Deiner Follower Liste hast, dann ist es ratsam diese zu löschen. Ignoriere Angriffe und Beleidigungen von Leuten, die frustriert sind. Folgt Leuten, die sehr bekannt sind in Eurer Branche, denn das sind Schlüsselfiguren. Auf deren Basis werden Euch immer Leute vorgeschlagen, die aus der selben Branche sind.

 

 

4. Fakten, und nur Fakten auf Twitter:

Twitter ist ein soziales Netzwerk der „Sachlichkeit“. Generell rate ich euch immer auf die Relevanz eurer Aktivitäten im Web zu achten. Gerade Twitter dient dazu, um die aktuellen News und Informationen aus einer Branche oder einem Sgement zu filtern. Daher immer sachlich bleiben, wertvollen Content liefern und hohe Relevanz. „Bin gerade in der Dortmunder Sparkasse“ oder „Ich sitze gerade auf der Dortmunder Parkbank“ ist weder sachlich noch wertvoller Content.

 

PS: In der Tat gibt es eine Person, die derartiges postet;-)

 

 

5. Verantwortung und Glaubwürdigkeit:

Superstars aus Hollywood, Sportler und Musiker können es sich erlauben über Nichtigkeiten zu labbern, die sie dann geschickt in Schleichwerbung verpacken z.b „Ach, meine neuen roten Schuhe von XY“ sind ja so toll“. Natürlich werden hier Tausende und teilweise Millionen von Leuten auf Twitter gut reagieren und Zig Tausende sich diese Schuhe kaufen. Du bist jedoch keine Lady Gaga und auch kein George Clooney, daher sei vorsichtig mit Anpreisungen von Produkten und Dienstleistungen, die du nicht wirklich kennst, aber gute Provisionen bekommst. Also Blogger hast Du Verantwortung und nur wer das lebt wird an Glaubwürdigkeit gewinnen. Also solltest Du weder aus Deinem Blog noch aus Deinen Tweets eine Werbe-Landschaft machen, denn Du wirst nicht viel gewinnen.

 

 

6. Politik – Fuck off:

Politik ist Dein privates Leben und so solltest Du es auch behandeln, aber nur wenn Du ein erfolreicher Blogger sein willst. Wenn es Dir egal ist, ob Du 500,-€ oder 15.000€ pro Monat verdienst kannst Du ruhig die Leute mit Deinen politischen Anschauungen nerven. Klare Sache, wenn Du einen Politik Blog betreibst, dann kannst Du auch entsprechend tweeten. Wenn Du jedoch bloggst, um Dich in einer Branche zu branden, also geschäftlich bloggst, dann behalte Deine Ansichten für Dich. Ausnahmen bestätigen die Regel und diese Ausnahme gilt nur, wenn politisches direkte Auswirkungen auf Deine Branche hat. Hier wären wir auch wieder beim Punkt „Relevanz“.

 

 

 

7. Schwarzer Humor & Fehler:

Wenn Du Fehler begangen hast, die Du erkennst, dann solltest Du diese auch keinesfalls wiederholen. Lerne daraus und mach es besser. Das gilt für jede Art von Fehler. Ebenso solltest Du Abstand von schwarzem Humor nehmen oder Dingen, die andere Menschen verletzen, so auch politische Dinge. Sei vorsichtig mit Deinen Witzen und lass Dich nicht verführen, um über Dinge zu lästern, die unangebracht sind.

Solche Dinge können jahrelange Arbeit vernichten!

Hast Du auch schon solche Erfahrungen gemacht ?
Wie stehst Du zu den 7 Tips ? Teile hier Deine Meinung und sammel so
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