Warum Online-Shops auch auf ebay vertreten sein sollten

Wer einen Online-Shop betreibt, der kennt eventuell das Problem, dass man in der Regel keine Zeit hat, Traffic auf die eigene Webseite zu ziehen. Denn nur Traffic sorgt letztendlich auch für den notwendigen Umsatz.

Nun kann man durch SEO-Agenturen versuchen, dass Inbound Marketing zu stärken. Das ist der Teil des Marketings, der dafür sorgt, dass man durch Kaufinteressierte gefunden wird. Größere Shops setzen da auf Google Adwords. Kleineren fehlt in der Regel das nötige Kleingeld hierfür.

Es gibt jedoch eine Möglichkeit, eine der größten Suchmaschinen im Netz für Produkte zu nutzen, ohne viel Geld auszugeben und dennoch den Verkauf zu fördern: ebay.

Jetzt wird der eine oder andere sagen, dass es dort Gebühren gibt. Richtig. ABer die kann man ja auf den Verkaufspreis aufschlagen.

Zudem empfehle ich einen Hinweis in der Beschreibung auf den eigenen Shop.

Im Detail

Nehmen wir einmal das Beispiel des Online-Shops eines Freundes, der Werbekalender online verkauft. Ich hatte diesen vor kurzem hier vorgestellt.

Nehmen wir an, ein Kalender würde 5 € kosten. Nehmen wir weiterhin an, dass ebay 10% Gebühren pro Verkauf nehmen würde.

Ich würde gleich 1.000 Kalender á 5,50 € (Vekaufspreis + ca. 10% ebay-Gebühren) als Sofort-Kauf Aktion reinsetzen. In der Artikelbeschreibung würde ich dezent auf meine Webseite www.kalenderXL.de hinweisen. Falls es hier aufgrund der unterschiedlichen Preisen zu Differenzen mit ebay kommen sollte, würde ich den Portopreis bei ebay einfach etwas höher ansetzen.

Vorteil

ebay ist einer der größten Produktsuch- und -vergleichsportale. Wer irgendetwas (ver-)kaufen möchte, schaut auch bei ebay vorbei. Wer mit seinen Produkten dort vertreten ist, wird auch gefunden. Eine hohe Anzahl an verfügbaren Produkten (hier: 1.000) garantiert, dass man auch lange dabei ist und nicht ständig aktualisieren muss.

Zudem führt ebay ein Stock-Management durch, d.h. wird ein Kalender verkauft, wird die Zahl der verfügbaren Kalender auf 999 heruntergesetzt.

Der dezente Hinweis auf die eigene Webseite führt evtl. dazu, dass der Käufer Preise vergleicht. Sind diese auf der eigenen Seite geringer, so wird er dort kaufen. Folge: ebay-Gebühren gespart.

Fazit

Ich kann aus oben genannten Gründen, Online-Shops nur empfehlen, auf ebay vertreten zu sein. Amazon hingegen verlangt mehr Gebühren, so dass ebay zu bevorzugen ist.

2 Kommentare

  1. Das ist sicher eine Möglichkeit. Ich würde mir bei einem umfangreichen Angebot auch nicht die Mühe machen und alle Produkte auf eBay anbieten, sondern nur die sich am besten verkaufenden.

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