Wie Auslandsaufenthalte mein Leben bereicherten

Als ich noch ein Student an der Uni war, wurde mir bewusst, wie wichtig einmal ein Auslandsaufenthalt für das später Berufsleben sein könnte. Also hielt ich Ausschau nach Möglichkeiten, im Ausland ein Auslandssemester zu absolvieren oder ein Praktikum zu machen.

Anfangs schaute ich mich bei Studentenorganisationen um, die Auslandspraktika vermittelten. Schnell merkte ich jedoch, dass diese an Bedingungen wie langjährige Mitarbeit etc. verknüpft waren. Ich suchte jedoch eher eine schnellere Lösung.

Mein Auslandssemester in den Niederlanden

Ich erfuhr, dass unsere Universität mit der renommierten Universiteit Maastricht in den Niederlanden kooperierte. Ein Fach dort konnte als Seminar in Deutschland anerkannt werden. Ich meldete mich also an.

Social Media im B2BDas System der Lehre war dort ganz anders. In Gruppen von 12 Studenten machten wir den Unterricht. Ein Assistent schaute lediglich zu, griff bei Uneinigkeiten ein. Wir bereiten Buchpassagen vor, präsentierten vor den anderen. Eine sehr wertvolle Erfahrung, denn bis dato traute ich meinen Englischkenntnissen nicht. In Maastricht konnte ich mit Studenten des Abschlussjahrganges mithalten, die seit vier Jahren diskutierten und Unterricht machten. Mit der Note 1,7 schloss ich dann das Seminar ab. Ich war sehr stolz auf mich.

Berufsstart im Ausland

Wie der Zufall es will, sollte auch mein erster Arbeitgeber in Maastricht sitzen. Zwar wurde ich im Technischen Kundendienst eingesetzt. Ein Job, der nicht gerade der Idealjob eines Hochschulabsolventen ist. Aber ich war fest entschlossen, hier mindestens zwei Jahre zu arbeiten. Denn Berufserfahrung war das A und O für weitere Bewerbungen.

Der Sprung nach Spanien und Jersey

Im Abitur hatte ich Spanisch als drittes schriftliches Fach. Ich träumte immer davon, einmal in Spanien oder Südamerika zu leben und zu arbeiten. Ich schaute mich damals intensiv auf professionellen Netzen wie Xing um, versuchte Kontakte zu knüpfen. Ich lernte einen Mann kennen, der einen Business Analysten für das Harmonisierungsamt der EU in Alicante/Spanien suchte.

Flagge EUMeine erste Vorstellung im August 2006 scheiterte. Ich blieb jedoch dran und fragte 2007 erneut an. Er schickte mich wieder nach Spanien. Am 5. Februar 2007 rief er mich dann an und fragte, ob ich am 12. Februar anfangen könnte. Ich sagte sofort zu und begann mit den Umzugsvorbereitungen. 1,5 Jahre später holte mich dann ein dortiger Kollege auf die Insel Jersey.

Diese zwei Aufenthalte waren die schönsten Jahre meines bisherigen Lebens.

Das Ausland ruft

Anfang 2009 kehrte ich nach Deutschland zurück. Zwei Jahre später sollte das Ausland jedoch wieder nach mir rufen. Ich suchte erneut nach Wegen ins Ausland zu gehen. Der Verein Grünhelme suchte immer wieder Leute. Aber in der Regel aus technischen Berufen.

Einfacher kommt man wohl dagegen an Freiwilligenarbeit mit Rainbow Garden Village. Und zwar nicht nur beschränkt auf technische Berufe.

Bei mir sollte es dann das Erasmus-Programm für Junge Unternehmer sein, das mich diesmal nach Cartagena/Spanien verschleppte. Sechs wunderbare Monate verbrachte ich dort.

Mein Resumeé

Meine Auslandsaufenthalte haben mich nicht nur persönlcih auch beruflich weitergebracht. Jedem, der noch zögert kann ich sagen: Zögere nicht, ergreife die Gelegenheit und gehe für eine gewisse Zeit ins Ausland! Und sei es auf freiwilliger Basis wie mit Rainbow Garden Village!

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