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Serie Arbeitskleidung: Diese Pflichten ergeben sich

Kleider machen Leute – Dieser Spruch gilt schon seit ewigen Zeiten und auch bei der Arbeitskleidung gilt es die passende Wahl zu treffen. Durch die Ausübung einer gewissen Tätigkeit, ergeben sich besondere Regeln und Pflichten im Arbeitsschutz.

Welche Pflichten hat ein Arbeitnehmer?

Wenn Arbeitnehmern Schutz- und Arbeitskleidung zur Verfügung gestellt wird, gilt die sogenannte Tragepflicht. Der Arbeitnehmer ist dazu verpflichtet die Kleidung zu tragen und sich selbst vor Unfällen zu schützen. Wird die Kleidung nicht getragen, kann es zu einer Abmahnung kommen. Neben der Gefahr einer Abmahnung, besteht jedoch auch eine Nachweispflicht bei Versicherungen. Sollte es während der Arbeit zu einem Unfall kommen, wird das Tragen der passenden Arbeitskleidung recherchiert und überprüft. War der Arbeiter nicht ausreichend geschützt, kann der Versicherungsschutz erlöschen. Es ist auch nicht gestattet die Arbeitskleidung zu zweckentfremden.

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Welche Voraussetzungen muss ein Chef schaffen?

Im Arbeitsschutzgesetz findet man diverse Rechte und Pflichten zum Arbeitsschutz. Zum Beispiel muss ein Arbeitgeber den Gefahren im beruflichen Alltag vorbeugen und alle nötigen Vorkehrungen treffen. Unfälle und Verletzungen gilt es dabei zu vermeiden und der Gesetzgeber lässt da sehr wenig Spielraum.
Der Arbeitgeber muss im ersten Schritt dafür sorgen, dass allen Mitarbeitern die nötige Schutzbekleidung zur Verfügung steht. Neben den materiellen Anschaffungen gilt es jedoch auch den Einsatz der Arbeitskleidung zu kontrollieren. Dabei sollten Arbeitgeber immer wieder auf die Tragepflicht der Schutzkleidung hinweisen und dies bei Missachten auch sanktionieren. Damit die Kleidung im Ernstfall auch wirklich funktioniert, sollte eine Einweisung stattfinden und der Produkte sollten ständig auf Funktionsfähigkeit und Sauberkeit kontrolliert werden. In regelmäßigen Abständen sollte Berufsbekleidung auch ersetzt und neu angeschafft werden. Um sich zu Produkten und Preisen zu informieren kann man sehr gut im Internet recherchieren und man findet bei Firmen für Arbeitskleidung ein breites Angebot unterschiedlicher Schutzkleidung. Neben den klassischen Arbeitshosen und Arbeitsjacken findet man auch Kopf-, Atem- und Fußschutz in diversen Varianten.

Kosten für Arbeitskleidung

Dabei sollte man zwischen gesetzlicher Schutzkleidung und privater Arbeitskleidung unterscheiden. Gesetzliche Schutzkleidung muss ein Arbeitgeber kostenlos bereitstellen und der Arbeitnehmer ist dann auch verpflichtet diese Kleidung zu tragen. Möchte der Mitarbeiter gesonderte Arbeitskleidung tragen und diese ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, dann trägt die Kosten der Arbeitnehmer.

2 Kommentare

  1. Ich habe nicht gewusst, dass es zu einer Abmahnung kommen kann, wenn der Arbeitnehmer auf die Arbeitskleidung verzichtet. Bei uns ist es zum Glück nicht der Fall. Alle tragen die Arbeitskleidung, dazu wird diese regelmäßig gereinigt und ersetzt.

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