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Serie Arbeitsschutz: Sind deine Mitarbeiter ausreichend geschützt?

Wenn man sich auf den örtlichen Baustellen und in regionalen Baustellen umsieht, dann ist es mit der passenden Arbeitskleidung immer noch nicht ausreichend bestellt. Arbeitskleidung ist häufig ein lästiges Thema für Arbeitgeber, aber auch Arbeitnehmer.

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Arbeitnehmer vernachlässigen schnell den Arbeitsschutz

Einfach nur in T-Shirts und Sneaker auf dem Dach stehen oder in Turnschuhen einen Hubwagen bedienen. In diesem Outfit trifft man leider immer noch viel zu viel Handwerker und Lagerarbeiter an . Wenn man dann nach den Gründen fragt, erhält man häufig die Antwort Bequemlichkeit, nicht modisch genug oder einfach nicht vorhanden . Die passende Berufsbekleidung ist in einigen Branchen aus gutem Grund vorgeschrieben und die Unfälle sollten Mahnung genug sein. Dennoch tragen Mitarbeiter die gestellten Arbeitshosen, Arbeitsschuhe oder auch Kopfschutz äußerst ungern. Dabei sollten die Zeiten altmodischer Arbeitsbekleidung eigentlich vorbei sein und viele Marken haben neben Sicherheit und Schutz auch den Lifestyle für sich entdeckt. Früher lag der Fokus eindeutig nur auf Langlebigkeit und optimalem Schutz und der modische Aspekt kam viel zu kurz. Der Arbeiter von heute will jedoch nicht nur geschützt sein, sondern auch gut aussehen. Und so haben sich manche Marken vom reinen Arbeistschutz zur Modemarke entwickelt.

Welche Stellen sollten besonders geschützt werden?

Der Klassiker unter der Arbeitsbekleidung ist natürlich der Sicherheitsschuh. Den traditionellen Sicherheitsschuh gibt es in den Klassen S1, S2, S3 und weiteren Sonderformen. Dabei sind Puma und UVEX sehr bekannte Marken und neben reinen Sicherheitsschuhen findet man in deren Sortiment auch Stiefel. Je nach Berufsgruppe sollte man sich für den passenden Arbeitsschuh und die Schutzklasse entscheiden.
Arbeitshosen findet man auch in diversen Ausführungen und angepasst auf die jeweilige Branche. Dabei sollte man sich vor einem Kauf ausführlich und kompetent zu Modellen und Einsatzgebieten beraten lassen. Außerdem sollte man sich auch immer nach den Bedürfnissen der Mitarbeiter erkundigen und je nach Bedarf Arbeisthosen kaufen. Die Geschmäcker sind verschieden und diese reichen von der Latzhose bis zur Bermuda-Arbeitshose.
In Berufen, wo der Kopf besonderen Gefahren ausgesetzt ist, sollte man eine generelle Helmpflicht am Arbeitsplatz gewährleisten. Auch wenn Arbeitsschutzhelme nicht immer sehr bequem sind, so schützen sie doch vor Kopfverletzungen durch Stürze und Gegenstände. Bei der Auswahl sollte man auf gehobene Qualität achten und schon vorher schauen, ob es einfache Schutzhelme oder Gehörschutz-Kapseln sein sollen.

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Arbeitgeber sollten optimale Arbeitskleidung zur Verfügung stellen

Wenn Arbeitskleidung altmodisch und unpraktisch ist, wird sie von den Mitarbeitern auch nicht gerne getragen. Im schlimmsten Fall ist die Bekleidung so unvorteilhaft, dass sie überhaupt nicht getragen wird. Daher sollte man die Mitarbeiter in die Entscheidung mit einbeziehen und nach der persönlichen Meinung fragen. Durch die Mitsprache nimmt man die Mitarbeiter in die Verantwortung und geht später Konflikten zur Qualität und Tragbarkeit aus dem Weg. In der regel entscheiden sich Mitarbeiter immer für einen Mix aus Sicherheit, modischem Lifestyle und Komfort, was zu einer positiven Einstellung gegenüber der Arbeitskleidung führt.
Neben dem Faktor Sicherheit und dem steuerlichen Vorteil, wird jedoch auch der Teamgedanke gestärkt. Durch eine ordentliche Arbeitskleidung wird das Unternehmen nach Außen präsentiert und übernimmt in dem Moment auch eine werbende Funktion.

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