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Wie Scheitern zur neuen Chance wird

Den Wunsch, eine Idee mit einem eigenen Unternehmen umzusetzen, haben viele. Viel weniger gründen allerdings tatsächlich eine Firma. Einer der Vorbehalte ist die Angst vor dem Scheitern.

Für und Wider einer Unternehmensgründung

Der Aufbau einer Firma hat viele Vorteile, etwa die Chance auf Selbstverwirklichung und die Unabhängigkeit. Auf der anderen Seite geben junge Unternehmer für die Umsetzung einer eigenen Idee ihre soziale Sicherheit auf. Nicht wenige schreckt das Risiko ab, im Wettbewerb zu scheitern. Dies ist keine unbegründete Angst, kann aber durch eine gründliche Planung minimiert werden.

Wichtig ist die Eignung des Unternehmers. Wer als Branchenfremder eine Firma gründet, hat schlechte Voraussetzungen. Ohne Fachwissen lässt sich ein erfolgreiches Geschäft ebenso wenig gründen, wie ohne das notwendige kaufmännische Know-how. Außerdem sollte eine Begabung bestehen, Verantwortung zu übernehmen. Eine Familie, die einem in schwierigen Situationen den Rücken stärkt, ist ebenfalls nicht zu unterschätzen.

Die Geschäftsidee und Finanzen

Eine Geschäftsidee lässt sich meist schnell finden. Die wichtigere Frage ist, ob es genug Nachfrage auf dem Markt gibt, um daraus ein erfolgreiches Business zu machen. Hier ist Selbstkritik gefragt. Über 40 Prozent der Gründer müssen aufgeben, weil sich ihr Produkt nicht am Markt durchsetzt. Freunde und Angehörige können gute Ratgeber sein, sind aber meist nicht kritisch genug. Besser ist es hier, sich neutrale Meinungen einzuholen.

Ein nicht viel kleineres Problem stellen für viele Start-ups die Finanzen dar. Fast jeder dritte Unternehmer muss aufgeben, weil er die Kosten und Einnahmen falsch eingeschätzt hat. Nicht selten liegt es daran, dass sich Gründer eine zu teure Büroausstattung leisten. Wichtig ist, dass sich die Mitarbeiter im Büro wohlfühlen. Das hebt die Arbeitsmoral, was sich am Ende positiv auf das Produkt auswirkt. Allerdings sollten sich Gründer sich die Frage stellen, wie repräsentativ die Firmenzentrale sein muss. Wird es starken Kundenverkehr geben oder reicht eine eher zweckmäßige Ausstattung? Gleiches gilt für die IT, deren Kosten sich über den Kauf gebrauchter Ware senken lassen.

Wenn das Unternehmen scheitert

Scheitern gehört zum Unternehmertum dazu. Fast die Hälfte aller Gründer ist schon mal mit einem Start-up gescheitert. Viele werden später trotzdem erfolgreiche Unternehmer. Ist das Geschäft gescheitert, helfen Spezialisten wie der Büromöbel-Ankauf in München bei der Geschäftsauflösung. Sie kaufen Möbel aus Insolvenzen und Geschäftsaufgaben auf.

Neben Einzelstücken lasst sich auch das gesamte Inventar verkaufen. Die Ankäufer räumen die Büros komplett aus und übergeben sie besenrein. Nicht mehr verwertbare Stücke entsorgen sie sachgerecht. Der Vorteil: Ein langwieriger eigener Verkaufsprozess ist nicht nötig.

Steh-auf-Qualitäten sind gefragt

Häufig gehen Gründer bei ihrem ersten Start-up zu naiv an die Aufgabe heran. Nach dem Scheitern ist es wichtig, dass eine ehrliche Analyse stattfindet. Warum war das Unternehmen nicht erfolgreich? Was lässt sich daraus lernen? Viele erfolgreiche Unternehmer benötigten mehrere Versuche, um ihr Ziel zu erreichen. Sie analysierten ihre Firmenpleite und bereiteten sich auf ihr nächstes Vorhaben besser vor. Wer das Scheitern nicht als Makel sieht, hat die Chance, aus der Erfahrung heraus ein neues, erfolgreiches Projekt zu starten.

Fazit

Wer ein Unternehmen gründet, sollte sich bewusst sein, scheitern zu können. Erfolgreich sind oft die Unternehmer, die einen Fehlschlag nicht als Niederlage sehen. So können sie die Chance ergreifen, es beim nächsten Mal besser zu machen.

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